Schwierige Zeitmessung

von Barbara Wankmiller
24. Februar 2025

Drei der vier dort aufgemalten Sonnenuhren sind nämlich nur symbolisch zu verstehen: Die antike Sonnenuhr (röm. Ziffern) hat ein in gleich große Bereiche geteiltes Ziffernblatt, bei dem XII nicht in der Mitte steht; die mittelalterliche Sonnenuhr zählt die Gebetsstunden der Mönche nach prima-tertia-nona-vespera, ebenfalls in gleich große Sektoren geteilt; und die neuzeitliche Uhr (arabische Ziffern) arbeitet mit dem Zeitmaß der Äquinoktialstunden. Allein aus der Sonnenuhr rechts unten kann die Zeit exakt gelesen werden - sowohl in der Sommer- als auch in der Winterzeit - vorausgesetzt, die Sonne scheint und wird auch nicht durch den Kirchturm der gegenüberliegenden Kirche abgeschirmt...