Certamen Latinum et Graecum Tirolense
In den Disziplinen Altgriechisch, Latein 6jährig und Latein 4jährig kamen am 18. Februar aus Nord-, Ost- und heuer wieder Südtirol Jugendliche zusammen, um ihre Übersetzungskünste wetteifernd zu messen. Ein kleiner Auszug aus einer antiken Komödie – sprachlich und inhaltlich anspruchsvoll – war zu lösen. Unsere Schule war durch Emma Schönauer (8B) und Johannes Singer-Schnöller (7A) bestens vertreten. Auch wenn der Einzug ins Bundesfinale (nur zwei aus jeder Kategorie können sich qualifizieren) nicht gelungen ist, haben unsere zwei Schüler:innen die antiken Tugenden „olympisch denken“ und „der eigenen Bildungsstätte Ehre einbringen“ umgesetzt.
Der überaus wertschätzende Umgang mit den Jugendlichen seitens der Veranstalter unter der Leitung von Institutsvorstand Wolfgang Kofler machte den Tag in Innsbruck zu einem besonderen Erlebnis: Eine antike (Playmobil-) Gottheit lag auf den Plätzen aller Teilnehmenden als Willkommensgeschenk bereit. Das gemeinsame Mittagessen in der Mensa, ein Nachmittagsprogramm mit drei Workshops, geleitet von wissenschaftlichem Personal, sowie die Prämierung aller Leistungen mit einer Urkunde und einem Buchpreis – überreicht aus den Händen von BM a.D. Karlheinz Töchterle, Vizerektorin Janette Walde, Studiendekanin Elisabeth De Felip-Jaud und AG-Leiter Werner Walder – bot Gelegenheit zum Austausch und Entdecken neuer Seiten der alten Sprachen. Viele Mitglieder des Instituts waren beim Wettbewerb und bei der Preisverleihung trotz Ferien an der Uni anwesend.