DREIZEHN LEBEN
Nach dem Angriff auf ein Passagierschiff treiben Jugendliche mitten im unendlichen Ozean - allein, ohne Vorräte, ohne Hoffnung. Was als Gemeinschaft beginnt, kippt schnell in Machtkämpfe, Angst und brutale Entscheidungen. Wer darf leben, wenn nicht genug für alle da ist? In seiner modernen Fassung von Georg Kaisers "Das Floß der Medusa" verlegt Fin Kennedy die Handlung in eine unbestimmte Zukunft und entwirft ein beklemmendes Szenario: Unter dem Druck des Überlebens zerfällt jede Moral. Anführer erheben sich, Sündenböcke werden gesucht, und am Ende stellt sich die erschütternde Frage, ob Rettung überhaupt gewollt ist.
Wie weit würden wir gehen, um zu überleben? Und ist die Welt, die auf uns wartet, es überhaupt wert?