Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau der 4. Klassen

von Christine Raffl
07. Mai 2019

Im Rahmen des Zeitgeschichteunterrichtes beschäftigten sich die 4. Klassen heuer auch mit den Themen Nationalsozialismus und Antisemitismus.

Nach einer intensiven Vorbereitungsphase im Klassenunterricht unternahmen die Schüler und Schülerinnen am 11. April 2019 eine Exkursion nach Dachau.Nach der Vorführung eines Dokumentarfilmes wurden die Jugendlichen von speziell geschulten Pädagogen und Pädagoginnen durch die Anlage des ehemaligen Konzentrationslagers geführt.

Im Geschichteunterricht (Alena Hackl 4A, Renate Glatz 4B, Christine Raffl 4CG) wurden die berührenden Erlebnisse schließlich in einer Nachbereitungsphase besprochen.

Gedanken und Eindrücke der 4. Klassen:

„Das Tor ‚Arbeit macht frei‘ brachte einen sehr zum Nachdenken.“

„Als wir dann mitten auf dem Appellplatz standen, realisierte man, dass man mitten in einem Stück Geschichte stand - auf dem ‚Schauplatz‘, an dem viele Häftlinge geschlagen oder misshandelt wurden.“

„Es war ein beunruhigendes Gefühl zu wissen, dass an dem Platz, an dem wir standen, hunderte Menschen gestorben sind.“

„Wir gingen durch die Schlafbaracken, in denen bis zu 500 Menschen schlafen mussten. Das Badezimmer der Häftlinge war viel zu klein, weshalb auch viele Krankheiten ausbrachen.“

„Ich fand es schockierend, wie man die Leute anbrüllte und wie unhygienisch alles war.“

„Besonders schockiert hat mich die Gaskammer, man kann und will sich gar nicht vorstellen, was für unmenschliche Taten hinter diesen vier Wänden vollbracht wurden.“

„Trotz der schlimmen Bilder sollten wir im Hinterkopf behalten, dass die Menschen immer noch beeinflussbar sind und fähig dazu sind, Gleiches zu errichten.“

„Meiner Meinung nach sollten alle Jugendlichen in unserem Alter so eine Gedenkstätte besuchen, um das in der Vergangenheit Geschehene in der Zukunft zu verhindern.“